BerichtLar'Kant
   
   Der einzige amazonische Nachrichten- und Kurierdienst  
  Home  : Was ist die Reiterbotin? : Was ist Larp? : Bibliothek und Archiv : Die Amazonen von Aretias : Expeditionen : Forum :  Gästeschriftrolle : Links : sonstiges
 
 
Bericht von Lar'Kanter Legenden VII 21.01.06

 

Die befreundeten Stämme der Harca Asszoni und der Aretyaden hatten sich also gemeinsam aufgemacht um die barbarischen Lande zu erkunden. Die Aretyaden, Riona, Cailea und Sharika, wollten im Auftrag der Aretischen Reiterbotin Handelsbeziehungen vertiefen und vor allem Erkundigungen über die Gepflogenheiten dieses Landes einholen.

Bild 01: Cailean und Riona

Bild 02: Verschwesterung Riona und Laringea

Bild 03: Verschwesterung Andrana und Riona

 

Die Amazone, die mehr oder minder verächtlich Knochenkönigin auf Assonya genannt wurde, war mit den Aretyaden mitgekommen, um ihren Repertoire an verschiedenen und erlesenen Samo um den doch relativ robusten nordischen Schlag zu erweitern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 04: Laringea bereitet den Samohandel vor und erklärt dem Mann was sie von ihm will...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 05: Verduzter Blick auf das Füllgefäß für den Samo --- tja, was hat er wohl gedacht?

 

Als Begleitung hatte sie eine recht junge Harca mitgebracht, deren Mission wohl eher darin bestand, weg von ihrer Insel zu kommen, da sie laut Laris Aussage zu viel Rauschkraut zu sich genommen hatte und darum andere Schwestern in Verruf brachte. Laringea war der Meinung, dass es ihr gelingen würde, in der fremden widerlich patriarchalen Welt Andrana zumindest so lange von der Insel fernzuhalten, dass über diese Geschichte Gras gewachsen war.

Die 5 Amazonen begaben sich also nach Lar’Kant auf eine Insel, die auf dem Seeweg nach Aretias lag. Sie wollten in einer Taverne in der Stadt Lar’Kant einkehren und die Nacht verbringen. Kaum angekommen, wurde ihnen doch die seltsame Atmosphäre einer Taverne, so weit ab der Heimat bewusst. Der überwiegende Teil der Besucher bestand aus schwitzenden, stinkenden Männern, die sich ohne Anstand und Respekt gegenüber dem auserwählten Geschlecht benahmen. Das Weibsvolk, was sich hierher gewagt hatte, war dementsprechend ordinär und anbiedernd. Riona erschauderte angesichts solch einer Blasphemie. Mittlerweile waren die Amazonen durch ihre häufigen Aufenthalte in solch sündiger Gegend einiges gewohnt, dass sie es nach aretischer Sitte einfach ignorierten.

Bild 06: EVARRA! ... HINEIN! --- der aretische Trinkspruch erklang des öfteren laut und deutlich

 

Sie setzten sich also an einem halbwegs abgeschiedenen Tisch um nicht von allzu reichlich Mannsvolk belästigt zu werden. Riona begann auch sogleich, Andrana nach den Geschehnissen in der Henkersmahlzeit einer Taverne auf Assonia zu befragen, da sie selbst unlängst in dieser unheimlichen Schänke eingekehrt war. Die Mitschwester war der festen Überzeugung, dass ein Geist alle verfluchen würde, die die "Henkerszeit" betreten. Riona hasste solch unheimliche Phänomene, da sie schon reichlich Kontakt mit scheinbar unglaubwürdigen, aber leider oft wahren Geschehnissen in dieser Richtung gemacht hatte. Da half auch alles Beschwichtigen durch die Samohändlerin nicht.

Bild 07: Andrana ist verlegen --- zurecht

 

Sharika, die junge Amazone, die mit ihren erwachsenen Schwestern gereist war, zeigte sich mehr als unangenehm berührt durch die abweisende, laute und durch Alkohol und erbrochenes leicht süßliche Luft. Sie fühlte sich sehr unwohl, nur die Anwesendheit ihrer Schwestern machte ihren Aufenthalt erträglicher. Für eine willkommene Abwechselung sorgte, dass Laringea nicht des Lesens und Schreibens mächtig war. Sharika, die wie fast alle aretischen Amazonen schon in früh mit dem Erlernen von Rechnen und Lesen und Schreiben begonnen hatte, war mehr als glücklich, ihrer amazonischen Schwester ein paar Worte und die Zahlen beizubringen. Die Kupferstücke, die sie zum Dank dafür von Laringea erhielt, waren da natürlich ebenfalls sehr willkommen. Dafür konnte sie der Göttin beim nächsten Tempel oder Schrein ein schönes Opfer darbringen.

Bild 08: Sharika ist mißtrauisch vor allem unbekannten, aber Laringea erhält von ihr Schreibunterricht.

Bild 09: SIEBEN  Riona wartet auf Spielbeginn, Laringea und Andrana diskutieren noch über die Spielregeln.

Bild 10: SIEBEN  Kneipenbesucher und Spieler bei der Vorrunde

Um sich ein bisschen abzulenken, nahm Riona an einem seltsamen Spiel welches aus Lar’Kant stammt teil. Neben ihr war nur noch eine weitere, aber fremdländische Frau bei diesem Spiel dabei. Das Spiel wurde in zwei Runden gespielt, wobei die ersten beiden Spieler eine Runde weiter kamen. In der ersten Runde schenkte die Göttin Riona das Spielglück, in der zweiten gewann die fremde Frau. Die Männer gingen, nicht weiter verwunderlich, leer aus. Die Frau, Elisabetha genannt, versuchte spät am Abend mit den Amazonen ins Gespräch zu kommen und Würfel zu spielen. Doch die Harcas schienen wenig geneigt sich mit den ortsansässigen Frauen zu unterhalten und auch Riona spielte nur ein kurzes Spiel mit ihr.  

Bild 11: Würfelspiel

 

Damit der Abend nicht gänzlich von den Männern, die sehr störten, übertönt wurde, begannen die Schwestern der Harca Asszoni zu singen und das ganze musikalisch zu untermalen. Die Aretyaden sangen mit ihren schönen und kriegerischen Stimmen natürlich mit. Sie waren begeistert davon, dass die Harcas es sich nicht nahmen, ihre einfachen Traditionen zu pflegen.

Bild 12: Singen --- Alle die mit uns auf Sklavenjagd fahren, müssen Frauen mit Waffen sein....

Bild 13: Zwei Musikerinnen können nicht an sich halten und musizieren mit den Amazonen

 

Cailean war es an diesem Abend nicht so gut, die allgemeine Gesellschaft behagte ihr nicht, wahrscheinlich war sie schon zu lange im patriarchalen Ausland unterwegs. Sharika war schon früh zu ihrem Nachtlager gegangen, schließlich zählte sie erst zwölf Sommer.

Bild 14+15: Cailean und Riona  

Die Amazonen wurden bei ihrem Gesang unterbrochen als ein ortsansässiger männlicher Adeliger sich von dem lieblichen Liedern und Neugier angelockt, zu ihnen an den Tisch setzte. Riona erbarmte sich seiner und spielte mit ihm ein paar Runden Schach. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er aus einer Gesellschaft stammte, in der Frauen und Männer zusammen und gleichberechtigt leben. Die Kundschafterin erklärte ihm, dass dies nicht der Weg sei, mit dem man der Göttin gefällig wurde. Der junge Mann verstand, was Riona ihm sagte und ging beizeiten fort um über die Worte von Riona nachzusinnen.

Bild 16 + 17: Schach -- ein echtes Kriegerinnenspiel

Möge die Göttin ihm die Erleuchtung schenken!

© Riona